Simone Weber

Associate

Jahrgang 1987

Rechtsanwältin seit 2016

Rechtsanwältin Weber studierte Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunktfach Strafrecht/Strafverteidigung an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.

Ihre praktischen Studienzeiten absolvierte sie u.a. in einer strafrechtlichen Kanzlei in London. Während ihres Rechtsreferendariats im Bezirk des OLG Koblenz war sie unter anderem in der auf Wirtschaftsstrafrecht spezialisierten Kanzlei Feigen & Graf in Frankfurt a.M. tätig.

Seit August 2015 arbeitet Rechtsanwältin Weber bei Knierim & Krug Rechtsanwälte, zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin, dann als Anwältin. Sie verteidigt und berät regelmäßig in Wirtschaftsstrafsachen und Internal Investigations, aber auch im allgemeinen Strafrecht. Beispielhaft umfasst diese Tätigkeit die Aufarbeitung von Korruptionsvorwürfen bei einem weltweit tätigen Motorenlieferanten, die Verteidigung eines Geschäftsführers einer Werftengruppe wegen des Vorwurfs der Insolvenzverschleppung und die Beratung mehrerer Wirtschaftsprüfer als Zeugen in einem Verfahren wegen Bilanzfälschung und Untreue. Ferner verteidigt und berät Rechtsanwältin Weber in zahlreichen Verfahren mit unterschiedlichsten strafrechtlichen Vorwürfen (z.B. auch bei wegen Körperverletzungs- oder Drogendelikten).

Außerdem ist Rechtsanwältin Weber Mitglied beim Forum junge Anwaltschaft des Deutschen Anwaltverein e.V. (DAV), im Rheinhessischen Anwaltverein Mainz e.V. und in der Wirtschaftsstrafrechtlichen Vereinigung e.V. (WisteV).

Rechtsanwältin Weber ist Doktorandin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz am Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht von Prof. Dr. Zopfs und arbeitet an diesem als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Im Wintersemester 2015/2016 war Rechtsanwältin Weber als Lehrbeauftragte für Strafrecht am Lehrstuhl Prof. Dr. Erb tätig.

Seit 2015 ist Rechtsanwältin Weber ständige Autorin des C.H. Beck-Fachdienstes Strafrechts.

Eine Auswahl ihrer Veröffentlichungen findet sich hier, für eine vollständige Darstellung siehe Publikationen.

  • Weber, Anm. zu OLG Hamm, Beschluss v. 06.09.2016 -4 RVs 96/16, „§ 329 I StPO erfordert bei Anwesenheit des schriftlich zur Vertretung bevollmächtigten Verteidigers konkrete Anhaltspunkte dafür, dass er nicht verhandeln möchte“, FD-StrafR 2016, 382051 (abrufbar unter www.beck-online.de)
  • Weber, Anm. zu BGH, Beschluss v. 16.08.2016 - 4 StR 163/16, „Der Vertragsarzt einer Krankenkasse hat dieser gegenüber eine Vermögensbetreuungspflicht iSd § 266 I StGB“, FD-StrafR 2016, 381697 (abrufbar unter www.beck-online.de)
  • Weber, Anm. zu BGH, Beschluss v. 02.03.2016 - 1 StR 433/15, „Vermögensschaden des Anlagebetrugs umfasst den vollen Anlagebetrag, auch wenn im Rahmen des betrügerischen Anlagesystems Rückzahlungen an die Anleger erfolgen“, FD-StrafR 2016, 377872 (abrufbar unter www.beck-online.de)
  • Weber, Anm. zu BGH, Urteil v. 16.02.2016 5 StR 465/15, „Das Mordmerkmal der Heimtücke kann auch vorliegen, wenn das Opfer im Verlauf des Kampfgeschehens zu Abwehrmaßnahmen fähig ist“, FD-StrafR 2016, 377130 (abrufbar unter www.beck-online.de)
  • Weber, Anm. zu KG, Beschluss v. 22.01.2016 – 4Ws 9/16 – 141 AR 36/16; „Eine erneute unzulässige Haftbeschwerde kann in einen Haftprüfungsantrag umgedeutet werden“, FD-StrafR 2016, 376470(abrufbar unter www.beck-online.de)
  • Weber, Anm. zu OLG Köln, Beschluss v. 01.09.2015 - 2 Ws 544/15, "Berufsgeheimnisträger können bei der alleinigen Interessenwahrnehmung für eine juristische Person allein durch diese aus ihrer Verschwiegenheitspflicht entbunden werden", FD-StrafR 2016, 375400 (abrufbar unter www.beck-online.de)

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